VfL Nürnberg
 
Sie sind hier: ->Koronar
 
 
Menü
Anmeldung

Loginname:

Passwort:



Haben Sie Ihre persönlichen Daten vergessen?
Geschäftsstelle
VfL Nürnberg

Neusalzer Str. 6
90473 Nürnberg
Tel 0911 89 06 54
Fax 0911/ 81 562 95
info(at)vfl-nuernberg(dot)de

Öffnungszeiten
Di 9:00 - 13:00 Uhr
Do 13:00 - 18:30 Uhr

Anerkannter Stützpunktverein

 

Ausflug der Koronarabteilung des VfL-Nürnberg e.V.
am Donnerstag, 18. Juli 2013

 

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,

auch in diesem Jahr bietet unsere Herzsportabteilung wieder eine Tagesreise an,
wie immer hervorragend organisiert von unserem Übungsleiter Günter Kienlein.

Hauptreiseziel ist Nördlingen, bekannt auch durch den Meteoriteneinschlag vor fast
15 Millionen Jahren, durch den das Nördlinger Ries entstanden ist.

Nördlingen hat einen gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit einer rundum
begehbaren Stadtmauer. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Glockenturm „Daniel“,
der zur Stadtkirche St. Georg gehört. Er ist aus Gesteinen erbaut, die durch den Meteoriteneinschlag entstanden sind.

Nach einer Stadtbesichtigung und einer ausgiebigen Brotzeit um die Mittagszeit
folgt ein Besuch der spätmittelalterlichen Klosterkirche Lorch, die romantisch auf
einem Bergvorsprung über dem Remstal liegt. Anschließend sehen wir eine
Greifvogelschau in der Stauferfalknerei, die zum ehemaligen Benediktinerkloster
gehört.
Zum Ausklang kehren wir dann wie immer auf der Rückfahrt in einer gemütlichen
Gaststätte ein.

Der Fahrpreis beträgt bei 50 Teilnehmern inklusive Führungen und Greifvogelschau
pro Person € 24.-.

Abfahrt:          7:30 h am Parkplatz bei der U-Bahnhaltestelle Langwasser Süd,
am Ende des Parkplatzes an der Liegnitzer Straße!!!

Damit vor allem der Bus rechtzeitig fest gebucht werden kann,
bitten wir um umgehende Anmeldung in den Sportstunden mit
Entrichtung der Fahrtkosten, spätesten bis zum 15. Mai 2013 !!

Selbstverständlich sind Ehegatten und andere Begleitpersonen gerne gesehene Gäste.

Wegen der Führungen empfehlen wir bequeme Schuhe!

Zum Wetter:  Hoch nach oben schau, über Wolken ist der Himmel immer blau!

 

Günter Kienlein          Klaus Reiser               Lothar Troll                Albert Seitz

 

       Wandergruppe
         mit Wanderführer Toni Funk

Einladung zur 64. Wanderung am 8. Mai 2013
Es geht von Rupprechtstegen nach Velden
Treffpunkt: Nürnberg, Hauptbahnhof 8:40
Abfahrt: 9:05
                       

 

Jahreshauptversammlung 2013 der Koronarabteilung

 

Abteilungsleiter Klaus Reiser begrüßt die anwesenden Mitglieder, die Stellvertretende Vorsitzende des VfL-Nürnbergs Sieglinde Lang und den Übungsleiter Günther Kienlein.
Er dankte allen Ärzten und Übungsleitern für ihre tatkräftige Mitarbeit im vergangenen Jahr,
ebenso seinen Sportkameraden im Abteilungsvorstand Lothar Troll und Albert Seitz, Sabine Lehner für die Einteilung der Übungsleiter und Ärzte sowie den Sportkameradinnen und -kameraden, die zweimal im Jahr ehrenamtlich neue Pulskarten ausstellen.

Die Koronarabteilung hat derzeit 105 Mitglieder. Davon erhalten 79 Mitglieder Zuzahlungen von Krankenkassen. Der Rest sind 26 Selbstzahler. Auch in den vergangenen zwei Jahren ereignete sich kein koronarer Zwischenfall, wie überhaupt keiner seit Bestehen des Koronarsports beim VfL-Nürnberg. Man könnte daraus schließen, dass die Teilnehmer während des Koronarsports besser behütet sind als Zuhause auf dem Sofa oder unterwegs.

Zur Betreuung der Sportstunden stehen 17 Ärzte und 10 Übungsleiter/-innen bereit. Durch die Rotation der Übungsleiter/-innen ergibt sich eine sinnvolle Abwechslung bei den Übungen. Alle Ärzte sind sehr engagiert. Jährlich werden von ihnen im Rahmen der Sportstunden auch Gruppengespräche mit sehr interessanten Koronar-Themen durchgeführt. Die Übungsleiter/-innen erhalten alle zwei Jahre eine spezielle Fortbildung, um immer auf dem geforderten neuesten Stand zu sein.

Die medizinische Ausrüstung für den Koronarsport mit automatischen DEFI, Sauerstoff-flaschen und Ärztekoffer mit Medikamenten ist oftmals besser als in manchen Arztpraxen. Die DEFI wurden stets gewartet, die Ärztekoffer regelmäßig überprüft und Medikamente und Sauerstoffflaschen rechtzeitig ersetzt.

Der Tagesausflug nach Würzburg mit einer interessanten Mischung aus Kultur, Freizeit und der mitgeführten Vesper wurde von Günther Kienlein wieder hervorragend vorbereitet und mit einem kräftigen Applaus belohnt.

Auch in diesem Jahr gab es beim Faschingssport der beiden Koronarsportgruppen in der Glogauerstraße eine lustige Unterhaltung bei Bier und Brezen.

Zur Weihnachtsfeier im Arvena Parkhotel kam wieder die unterhaltsame Hausmusik Obermichelbach. Auch das Buffet war wieder hervorragend. Ambiente und der Stil der Weihnachtsfeier sollen auch künftig beibehalten werden.

Einen besonderen Dank erhielten der Abteilungsleiter Klaus Reiser für sein umfangreiches Engagement, ebenso Sabine Lehner für ihre oft schwierige Aufgabe bei der Einteilung der Ärzte und Übungsleiter sowie Albert Seitz für die Bearbeitung der Zuschuss-Anträge für den Behindertensport und des Internetauftrittes für den Koronarsport.

Leider konnten auch innerhalb der letzten Amtsperiode für die Abteilungsleitung keine Nachfolger gefunden werden. Die bisherigen Amtsinhaber werden bei der heutigen Neuwahl zum allerletzten mal kandidieren in der Erwartung, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre ernsthaft und mit Erfolg Nachfolger gefunden werden.
Eine vierte Verlängerungsperiode wird es nicht mehr geben! 

Über die finanzielle Situation der Koronarabteilung liegt eine ziemlich genaue vorläufige Aufstellung vom Finanzvorstand Jürgen Förster vor. Wesentliche Einnahmen sind die Zuzahlungen der Krankenkassen und der Zuschuss zum Behindertensport. Wesentliche Ausgaben fallen für die Übungsleiter und die Ärzte an. Zusammengefasst decken die Einnahmen nicht ganz die Ausgaben. Jedoch unter Berücksichtigung der Mitgliedsbeiträge an den Hauptverein verbleibt dem Verein noch ein erheblicher Rest.

Der VfL-Nürnberg hat in einer außerordentlichen Delegiertenversammlung am 15. November 2012 eine neue Satzung beschlossen, Wesentliche Änderungen sind die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages z. B. für Rentner von mtl. € 7,70 auf € 9,60 und die Einführung eines Sonderbeitrages in Höhe von maximal des dreifachen eines Jahresbeitrages an den Hauptverein. Dazu wurde erklärt, dass nach der jetzigen Erhöhung des Beitrages für den Hauptverein damit kaum zu rechnen sei.

Da im Koronarsport nach Auslauf der Zuzahlungen der Krankenkassen auch unterjährig
gekündigt wird, müssen in diesen Fällen darüber hinaus gezahlte Beiträge rückvergütet
werden. Zur eindeutigen Regelung für den Koronarsport wurde vereinbart, dass eine  entsprechende Erweiterung in der Abteilungsordnung des Koronarsportes genügt.

Die diesbezügliche Änderung wurde von der Koronarabteilung einstimmig angenommen.

Bei den Neuwahlen für die Abteilungsleitung wurde Klaus Reiser als Abteilungsleiter,
Lothar Troll als Stellvertreter und Albert Seitz als Schriftführer ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Alle drei betonten, dass dies ihre allerletzte Amtsperiode sein wird.

Für die Delegiertenversammlungen des VfL wurden gewählt:
Karl Florschütz, Albert Seitz, Lothar Troll, Klaus Schulte-Schomburg, Franz Köhl.
Ersatzdelegierte sind Manfred Berger und Renate Kaulfuß-Bucherer.

Die Weihnachtsfeier findet am Samstag, 7. Dezember 2013 im Arvena Park Hotel in
Nürnberg Langwasser statt.
Beginn 18:00
.


Vorgeschlagen für den Tagesausflug 2013 wurden Bad Kissingen, Regensburg mit Falknerei und Schwäbisch Gmünd.
Von den 17 Anwesenden stimmten 10 für Schwäbisch Gmünd.

Termin: Donnerstag,  18. Juli 2013, Abfahrt 7:00
Kosten pro Person: ca. € 25.-  bei ca. 50 Teilnehmer

Bei weniger als 25 Teilnehmern entfällt der Ausflug.
Bezahlung bei Anmeldung

Programmvorschlag für Schwäbisch Gmünd:
   -Besuch bei Firma Vileda mit Film (Dauer ca. 1 ½ Std.)
   -Brotzeit auf dem Gelände von Fa. Vileda
   -Besuch Kloster Lorch mit Führung
   -Greifvogelschau
   -Abendeinkehr (Lokal wird noch ausfindig gemacht)
   -Rückkehr ca. 21:00

Zum Ausklang wurden in einer Beamer-Projektion Fotos über Veranstaltungen der Koronarabteilung im vergangen Jahr gezeigt.

Albert Seitz

(Schriftführer Koronarabteilung im VfL)

 

Koronar-Fasching 2013 in der Glogauerstaße

Alle Jahre gegen Ende der närrischen Zeit kehrt der Fasching auch bei den Koronargruppen in der Glogauerstraße ein. Zuerst wird noch im Luftschlangendress  geturnt,

 

aber dann, aber dann …
Dann setzen sich beide Gruppen  zu einer Gruppensitzung zusammen und bei Brezen und Bier geht es lustig her.

Reif wie in einer Büttenrede werden rundherum Witze und heitere Geschichten aus allen Lebensbereichen erzählt, wozu einige Witztalente besonders beitragen.

 

 

Weihnachtsfeier der Koronarabteilung 2012

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Sportlerinnen und Sportler der Koronarabteilung zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier im Arvena-Park-Hotel. Der festlich geschmückte Saal mit dem bunt geschmückten Christbaum und die dekorativ gedeckten Tische mit Kerzenlicht sorgten von Anfang an für eine weihnachtliche Einstimmung, die durch das leise Gezirpe beim Stimmen der Instrumente der Hausmusik von Obermichelbach noch gesteigert wurde.


Abteilungsleiter Klaus Reiser begrüßte die zahlreich anwesenden Sportlerinnen und Sportler mit deren Begleitung und dankte den Ärzten und Übungsleitern für den sorgsam durchgeführten Koronarsport sowie Sabine Lehner und die Kollegen der Abteilungsleitung für die gute Zusammenarbeit. Allen wünschte er einen angenehmen Abend, ein frohes Fest und ein gutes, glückliches neues Jahr, vor allem Gesundheit.
Schnell wurde es still, als fränkische Weihnachtsmelodien klangvoll von Zither, Gitarre und Akkordeon ertönten. Es war Hausmusik, wie man sie nur mehr selten zu hören bekommt. Zwischendurch gab es Einlagen mit lustigen und nachdenklichen Liedern sowie Geschichten wie die von einem Ehepaar mit zwei Christbäumen und auch Gedichte, eines mit der Moral: „wo Herz und Seele friert, schnell das Geld an Wert verliert“.
Lothar Troll berichtete, dass sich auch in diesem Jahr in den Sportstunden kein koronarer Unfall ereignete. Hier ist man folglich sicherer aufgehoben als Zuhause oder unterwegs. Sportliche Betätigung vermittelt ein Glücksgefühl und glückliche Menschen leben länger und gesünder, daher seine Devise: Sport treiben! Neunzig Prozent nennen als wichtigstes Gut auch nicht Geld sondern Gesundheit. Eigentlich müssten sich daher noch viel mehr sportlich betätigen. Sein Weihnachtswunsch an alle war, über den alljährlichen Trubel den tiefen Ursprung dieses Festes nicht zu vergessen.
Als dann die Wohlgerüche des inzwischen vorbereiten Buffet sich im Festsaal ausbreiteten und das Lied “Oh du fröhliche “ verklungen war, eroberten sich alle mit schnellen Beinen einen Platz in der Warteschlange vor den vielfältigen kalten und warmen Delikatessen und kehrten beglückt und beladen wieder an den Tisch zurück. Und weil es ein mehrgängiges Menü war, blieb es meist auch nicht bei nur einem sportlichen Gang an das Buffet. Ein deutlicher Hinweis, dass es auch in diesem Jahr wieder vortrefflich mundete, was wiederum auch den Küchenmeister glücklich machte.


Dann wurde auch schon wieder mit Spannung die heitere Geschichte zur Winterzeit von Günter Kienlein erwartet. Sie handelte vom Schneeräumen, wenngleich oder gerade zur Erinnerung, weil es wegen der Klimaerwärmung in Franken zur Weihnachtszeit immer weniger schneit. In seiner unverkennbaren Oberpfälzer Mundart und mit gewitztem Ausdruck erzählte er, oft unterbrochen von Lachern, von einem netten Neubürger mit fremdländischen Namen, seinen gewissenhaften einheimischen Nachbarn und von schwer beladenen, gebrochenen Schneeschaufeln.

Nach einem Gedicht von Albert Seitz über den Koronarsport, frei nach Eugen Roth, bei dem auch das Terraband nicht fehlte, erhielten die Übungsleiter zum Dank und als Anerkennung für ihren sportlichen Einsatz ein weihnachtliches Geschenk der Koronarsportler, das irgendwie gleich aber doch anders war als Papiere mit Silberstreifen und Wasserzeichen.
In diesem Jahr mussten die freundlichen Kellnerinnen etwas länger als sonst um die Tische kreisen, bis zu vorgerückter Stunde sich auch die letzten Feiergäste fröhlich auf den Heimweg machten.                                                                                                                                         

                                                                                                                                 Albert Seitz

 

 

Ausflug der Koronarabteilung nach Würzburg am 21. Juli 2012

Wohl auf, die Luft geht frisch und rein,
wer lange sitzt muss rosten.
Den allerschönsten Sonnenschein
lässt uns der Himmel kosten….

So wie im Frankenlied war auch die Stimmung beim Tagesausflug der Koronarabteilung nach Würzburg, dem Zentrum des Frankenweines, Universitätsstadt, Bischofsitz und mit der einzigartigen barocken Würzburger Residenz.
Das Reiseziel war gut gewählt, denn der Bus war fast bis auf den letzten Platz ausgebucht und nach einer kurzen Begrüßung durch Abteilungsleiter Klaus Reiser und Reiseorganisator Günter Kienlein startete die Fahrt.
Erster Höhepunkt war eine Führung durch die Fürstbischöfliche Residenz, einer der strahlendsten Fürstenhöfe Europas. Die UNESCO nahm sie 1981 in das Weltkulturerbe auf, weil sie das außergewöhnlichste aller Barockschlösser sei. Besonders berühmt sind das Treppenhaus mit dem größten zusammenhängenden Deckenfresko der Welt, der Kaisersaal und das Spiegelkabinett.

Gesättigt von den vielen Eindrücken ging es Richtung Volkach weiter zur Mittagspause an einem ruhig gelegen Sportplatz, um dort auch für das leibliche Wohl zu sorgen. Schon früh am Morgen bevor der Hahn kräht war Günter Kienlein am Werk, um das reichhaltige und deftige Picknick vorzubereiten. Schnell waren Tische und Bänke aufgestellt und unter der Last verschiedener Würste, Schinken, Brot, Brötchen und Brezen, Bier und alkoholfreier Getränke bogen sich sprichwörtlich die Speisentische.



Nach den Essen sollst du ruhen, oder tausend Schritte tun. Letzteres stand mit einem freien Spaziergang durch den Weinort Volkach auf dem Programm. Dazu luden insbesondere der sehenswerte Marktplatz, das Rathaus und die verwinkelten Gässchen ein. Zurück am Bus warteten bereits Kaffee und Kuchen, um müde Koronarsportler wieder munter für den nächsten Höhepunkt zu machen, der mit dem Weinparadies in Obereisenheim erreicht wurde. Dort gibt es zwar eine schöne Pfarrkirche, aber auch mehr Wein als seine Einwohner vertragen, am bekanntesten davon den Obereisenheimer Höll. Dorthin trieb es die Koronarsportler zu einer Besichtigung des Weingutes Herbert Schuler mit anschließender ausgiebiger Weinprobe in den Kellergewölben.


Leicht beschwingt und mit gelösten Zungen ging erst nach einer kurzen Rast wieder zurück nach Nürnberg, denn der Teufel im Wein drängte nach rascher Befreiung.
Ein dickes, verdientes Lob erhielt wieder Günter Kienlein für die gelungene Vorbereitung und Ausgestaltung des Ausfluges und seine immer wieder tollen Ideen.

Albert Seitz


Reanimationskurs der Koronarabteilung

In der inzwischen 29-jährigen Geschichte der Koronarabteilung hat sich bisher kein einziger koronarer
Zwischenfall im Sportbetrieb ereignet.
Dennoch, geprägt durch eigene Erfahrungen, ist besonders für die Mitglieder der Koronarabteilung die
Reanimation bei Herzversagen einewichtige Herzensangelegenheit, denn fast 80 Prozent des plötzlichen
Herzversagens treten im häuslichen Bereich auf.

Ein Herzversagen ist weitgehend unvorhersehbar. Es kann Jeden treffen, überall, jederzeit und oft ohne
Warnzeichen. Viele Betroffene hatten keine Vorgeschichte oder Symptome einer Herzerkrankung.
Nur weniger als 5 Prozent aller Betroffenen überleben dieses Ereignis. Es könnten jedoch wesentlich mehr
sein, wenn sofort ein Notarzt gerufen und bis zu seinem Eintreffen mit einer Reanimation begonnen werden
würde, denn der Zeitfaktor spielt dabei eine wesentliche Rolle.
So sind die Überlebenschancen noch sehr gut, wenn spätestens innerhalb von 5 Minuten eine erfolgreiche
Reanimationbis zum Eintreffen eines Notarztes eingeleitet wurde. Beginnt die Reanimation aber erst nach
10 Minuten, fällt die Überlebensrate bereits auf unter 5% ab. Dann kann der herbeigerufene Notarzt auch
mit Defibrillation und Medikamenten kaum mehr helfen.
Reanimationskurse sollten daher von jedem besucht werden!

Als Hilfe zur Ersten Hilfe wurde deshalb von der Koronarabteilung Ende Januar ein weiterer
Reanimationskurs angeboten, der wiederum gut besucht war. Viele kamen auch zusammen mit ihren
Ehepartnern, da im Ernstfall diese als Erste gefordert sind.
Kursleiter war wieder Jörg Roth, der sehr anschaulich die einzelnen Schritte der Reanimation und deren
Zweck erläuterte.
Anschließend konnten die Teilnehmer an einer lebensgroßen Puppe zusammen mit einem
automatischen Defibrillator (DEFI) üben und sich dabei überzeugen, dass die Bedienung eines modernen
DEFI durch gut verständliche, gesprochene Anweisungen von jeder beherzten Person erfolgen kann.

Der Schwerpunkt der Basismaßnahmen liegt auf der Herz-Druckmassage. Das Verhältnis von
Herzdruckmassage zur Beatmung hat sich nach neueren Erkenntnissen geändert und beträgt nun 30:2
(30 Kompressionen des Brustkorbs gefolgt von 2 Atemstöße durch Mund-zu-Mund- oder
Mund-zu-Nase-Beatmung). Bei Kindern gilt weiterhin 15:2!
Außerdem sollen die Laien-Ersthelfer vorher nicht zu lange nach Anzeichen für einen Herz-Kreislauf-
Stillstand suchen, da diese für Ungeübte oft nur schwer mit Sicherheit zu bestimmen sind, sondern
eherschnell mit der Herzdruckmassage beginnen.
Grundregel: Wenn ein Mensch nicht reagiert und nicht normal atmet, sollte sofort der Notarzt gerufen
und dann schnellstens die Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden.

Inzwischen befindet sich auch im VfL-Sportheim ein DEFI. Es wäre sehr nützlich,
wenn von allen Abteilungen des VfL Reanimationskurse angeboten würden,
denn es kann Jeden treffen, überall, jederzeit und oft ohne Warnzeichen!

 

 

 

Wir über uns

Der VFL bietet Koronarsport seit über 25 Jahren an.
Inhalt ist gezielt die Durchführung von Herzsport für Menschen mit Herzerkrankungen in Übungs- und Trainingsgruppen einschließlich Entspannungsübungen sowie Gesprächsrunden mit Ärzten.

Ziel ist die Vorbeugung sowie die gesundheitliche Rehabilitation nach einem Koronarvorfall, die Stärkung der Ausdauer und der körperlichen Kraft und damit auch des Vertrauens in die individuelle Belastbarkeit sowie eine Hilfestellung zur Selbsthilfe für die eigenverantwortliche körperliche Betätigung.

Die Durchführung des Koronarsports erfolgt mit ständiger ärztlicher Überwachung sowie durch Übungsleiter, die eine gültige Lizenz für Sport in Herzgruppen haben.
Die Teilnahme an den Übungsgruppen und Trainingsgruppen des VFL wird in vielen Fällen auf Antrag von den meisten Krankenkassen finanziell unterstützt.
 

Unsere Sportstunden

Die Herzsportabteilung im VFL bietet regelmäßig Sportstunden in ihren Übungs- und Trainingsgruppen während der Schulwochen in Bayern an:

Freitags:
    
Nürnberg, Scharrer Gymnasium
, Schulturnhalle

18:30 bis 19:30 (Trainingsgruppen 1 und 2)

Nürnberg Langwasser, Glogauer Str. 31

 17:00 bis 18:00 (Nachsorgegruppe)
 18:30 bis 19:30 (Übungsgruppe und Trainingsgruppe)

Mittwoch  Nürnberg Langwasser , Salzbrunnerstraße 38, VfL Sporthalle

14:00 bis 15:00 und 15:30 bis 16:30 (Übungsgruppen 1 und 2)

Gruppensprecher:
                 Scharrer-Gymnasium: 
Übungsgruppe:    Klaus-Ekke Schulte-Schomburg
                                               Trainingsgruppe:  N.N.

                  Glogauer Straße:          
Übungsgruppe:   Siegfried Frank
                                               Trainingsgruppe: N.N
                  

               VfL-Halle:                     Übungsgruppe 1: Peter Schmiedl
                                              Übungsgruppe 2: Karl Florschütz


Kontakte für weitere Informationen und zur Anmeldung:

Geschäftsstelle des VFL- Nürnberg e.V.

Neusalzer Str. 6
90473 Nürnberg
Tel.: 0911/890654
Öffnungszeiten:

 

Dienstag:           9:00 -13:00

Donnerstag:      13:00 -18:30

 

Unsere Sponsoren

 
Top! Top!